Am Dienstag, den 12. Juli trafen sich die Feuerwehren aus Limbach, Strinz-Trinitatis und Wallbach zur gemeinsamen Übung in Limbach. Um 19:30 Uhr setzten sich die Fahrzeuge in den jeweiligen Orten in Bewegung, um eine realitätsnahe Übung darzustellen. In der Höhenstraße qualmte ein Scheunenkomplex und eine Mutter vermisste ihre drei Kinder, die dort drin spielten.

Die Einsatzkräfte aus Limbach verloren keine Zeit und rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, um das stark verrauchte Gebäude zu betreten. Um von der Rückseite in das Gebäude zu gelangen, wurde eine Wasserleitung über rund 150 Meter von der Feuerwehr Wallbach zur Tragkraftspritze aus Strinz-Trinitatis verlegt.
Ein weiterer Trupp aus Strinz-Trinitatis unterstütze die Kameraden aus Limbach bei der Personensuche.

Insgesamt drei Mädchen wurden durch die Atemschutzgeräteträger aus dem Gebäude gebracht und an der Verletztensammelstelle versorgt. Auf der Rückseite der Scheunen wurde ein Außenangriff vorgenommen, um das simulierte Feuer zu löschen.

Nach rund 45 Minuten waren alle vermissten Kinder gerettet und das Feuer gelöscht, sodass die Übung beendet werden konnte.

Ebenfalls an der Übung beteiligt waren der Einsatzleitwagen Hünstetten für die Kommunikation im Realfall mit der Leitstelle und ein Schminkteam für realistische Unfalldarstellung aus Reichenbach.

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Übung.